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5 Tipps zur Zubereitung von Gans & Ente

von christina
Gans Ente Zubereitung

Viele fragen sich bei der Zubereitung von Gans und Ente, wie gehe ich es richtig an? Wie wird das Geflügel herrlich knusprig? Wie lange braucht sie im Ofen? Wie gelingt eine gute Sauce? Wie zerlegt man eine Ente oder eine Gans fachgerecht? Unsere Tipps verraten es, damit auch dir ein wunderbarer Gänsebraten oder Entenbraten gelingt:

1. Geflügel auftauen

Eine tiefgefrorene Gans oder Ente am besten 1 bis 1 ½ Tage im Kühlschrank auftauen lassen. Da das Fleisch nicht in der Auftauflüssigkeit liegen soll, das Geflügel am Besten in ein Sieb legen und darunter eine Schüssel stellen zum Auffangen der Flüssigkeit. Nach dem Auftauen das Geflügel gut waschen und trocken tupfen, ehe man es dann innen und außen mit Gewürzen einreibt. Zerlegte Geflügelteile tauen am Besten über Nacht im Kühlschrank auf.

2. Gans und Ente knusprig braten

Für eine gebratene Gans oder eine gebratene Ente, die mitunter viel Fett enthalten, eignet sich ein Bräter mit einem integrierten Rost. So wird die Haut knusprig und das Fett darunter aufgefangen. Tipp: Das Entenschmalz oder Gänsefett nicht entsorgen, es eignet sich sehr gut als Bratfett!

Damit das Fett auch austreten und die Haut knusprig werden kann, die Haut (nicht das Fleisch!) unter den Keulen mehrmals mit etwas Spitzem einstechen. Während dem Braten das Geflügel mit dem ausgetretenen Fett oder flüssiger Butter bestreichen.

Rund eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit das Geflügel mit einer Marinade aus Bier, Wein oder Orangensaft verrührt mit Honig bepinseln. Eventuell zum Schluss ein paar Minuten die Temperatur erhöhen oder kurz auf Grillfunktion schalten.

3. Wie lange brauchen Gans und Ente im Backofen?

Für die Garzeit kann man sich an diesen Werten orientieren:

  • Pro Kilo Gänsefleisch ca. 50 Minuten
  • Pro Kilo Ente ca. 70 Minuten
  • Mit Füllung verlängert sich die Gardauer um ca. 10 Minuten pro Kilo Fleisch.

Um festzustellen ob der Braten durch ist, mit einer Nadel zwischen Brust und Keule einstechen und sich den austretenden Fleischsaft anschauen. Ist er hell und klar, dann ist die Gans auch gar. Ist er rötlich oder sogar blutig, dann muss das Geflügel noch einmal zurück in den Backofen.
Tipp: Auch mit einem Küchenthermometer kann man feststellen ob der Gänsebraten durch ist. Die Kerntemperatur sollte zwischen 75° C (leicht rosa) und 85° C (durchgegart) betragen.

4. Eine Sauce zu gebratener Gans oder Ente darf nicht fehlen

Für eine gute Sauce zu Gans oder Ente nach dem Braten das Fett abschöpfen. Die Bratenrückstände mit einem Fond oder etwas Suppe aufgießen und etwas einkochen lassen. Die Sauce vor dem Servieren durch ein Sieb abgießen.
Tipp: Wer möchte kann die Sauce mit Speisestärke oder Mehl andicken.

5. Wie am Besten das Geflügel zerteilen?

Zum Zerteilen entweder ein scharfes Messer verwenden, ein bisschen leichter gelingt das Tranchieren mit einer Geflügelschere. Zum Zerteilen der Gans fixiert man diese mit einer Fleischgabel und trennt die Keulen und Flügerl am Gelenk ab. Anschließend löst man das Brustfleisch heraus, indem man es links und rechts vom Brustbein entlang herausschneidet.

Wir wünschen dir ein Gutes Gelingen mit unseren Tipps für die perfekte Gans oder Ente!

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